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Führ GmbH
Brennstoffe und Transporte
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Dieselkraftstoff wird wie Benzin zumeist aus Erdöl destilliert. Er kann aber auch aus Erdgas, Autogas oder Raps gewonnen werden. Dabei sind auch Mischungen möglich. Die höhere Zündwilligkeit gegenüber Benzin wird durch geringere Vernetzung der kettenförmig aufgebauten Kohlenwasserstoffe erreicht.

Im Winter werden dem Dieselkraftstoff Additive, wie z.B. Fließverbesserer beigemischt, um den Stockpunkt herabzusetzen. Dieselkraftstoff kann bei niedrigen Temperaturen durch Ausscheiden von Paraffin so zähflüssig werden, dass es den Filter verstopft.

Im Gegensatz zum Benzinmotor verlangt der Dieselmotor ein zündwilligeres Gemisch. Deshalb sollte Dieselkraftstoff eine möglichst hohe Cetanzahl (CaZ) haben. Die Selbstzündungstemperatur beträgt bei verdichtetem Dieselkraftstoff maximal ca. 400°C und bei Benzin minimal ca. 500°C, der Flammpunkt von Diesel liegt bei 55°C. Damit gehört Diesel (nur) der Gefahrenklasse AIII an.

Dieselkraftstoff ist nicht billiger, sondern in der Gewinnung und Produktion teurer als Benzin. Die Verbilligung (z.B. in Deutschland) resultiert aus einem wesentlich geringeren Steuersatz. Dies ist aus einer Subvention für das Transportgewerbe entstanden.

Der spezifische Heizwert von Dieselkraftstoff liegt mit 42.500 kJ/kg etwas unter dem von Normalbenzin.

Es gibt Nutzfahrzeuge, bei denen der Dieselkraftstoff sogar zur Kühlung von Steuergeräten dient.
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